@AndreR stimmt beim M3 war es realistisch. Da hatte es Renault auch umworben “1500 km mit einer Tankfüllung“
Haben die? Echt? Ich hab den M3 damals gebraucht gekauft, da war er schon ein paar Lenze auf dem Markt.
@AndreR stimmt beim M3 war es realistisch. Da hatte es Renault auch umworben “1500 km mit einer Tankfüllung“
Haben die? Echt? Ich hab den M3 damals gebraucht gekauft, da war er schon ein paar Lenze auf dem Markt.
Ich kann es auch nur noch einmal sagen: Die Dreistrahldüsen sind perfekt! Heute früh auf der Autobahn erste wieder gemerkt.
1420 km mit einer Tankfüllung sehr unrealistisch. 47l sind im Tank...
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Mit dem M3 lag mein Rekord bei knapp 1200 km – Mailand und zurück im Hochsommer, allerdings mit dem 60-Liter-Tank. Am Ende der Reise waren noch 100 km Restreichweite auf dem BC. Waren damals 4,6 l/100 km.
1420 km mit 47 l wären 3,3 l/100 km. Da muss ich mich Filou anschließen, das ist quasi unmöglich.
ich habe bereits an die Kundenbetreuung geschrieben und auch telefoniert. Das Telefonat habe ich wütend beendet.
Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass man mit der Kundenbetreuung nicht sehr weit kommt. Ich habe zu ein paar Punkten um Stellungnahme des Herstellers gebeten, da mir die Werkstatt meine Fragen nicht beantworten konnte. Als Antwort bekam ich lediglich, dass ich mich doch bitte an die Werkstatt wenden solle.
Verstehe ich auch alles. Ich wollte Google auch nicht als das Nunplusultra darstellen, sondern nur exemplarisch nennen weil es dort eben sehr gut (und vor allen Dingen sehr einfach) funktioniert. Ich persönlich hätte es nur am schönsten gefunden, wenn ein aktuelles Auto-Navigationssystem genauso komfortabel ist, wie das aus meinem Smartphone.
Ich glaube, dass hier einfach zwei Welten aufeinander prallen. Das eingebaute Navi galt lange als Nonplusultra, als das Beste, was man kaufen kann. Dann kamen ein paar „Softwarekasper“ aus dem Silicon Valley und haben das komplette Konzept Navi neu gedacht. Strategie bei den Alteingesessenen war zunächst, das Ganze als halbgare Bastellösung hinzustellen. Dass diese mittlerweile besser sind, kann man jetzt nicht einfach zugeben. Deswegen wagt man nun zunehmend die Kooperation über Apple Car Play bzw. Android Auto. Dadurch muss man die eigene Lösung nicht relativieren und kann sich trotzdem mit Innovationskraft brüsten.
Nur als kleiner Seitenwink vom Softwareentwickler: Bei Mercedes kann man jede in Google Maps gesuchte Adresse über den Teilen-Button direkt an die Mercedes-App und damit an das Autonavi senden. Die Renault-App hat absurder weise sogar eine eigene Navi-Funktion eingebaut. Und sie ist mit dem Fahrzeug fest verknüpft. Und das Auto hat eine permanente Internetverbindung. Nur den Button „Navigationsziel an Fahrzeug übertragen“ in der MyRenault-App hat man vergessen. Und eventuell die Ansteuerung der API, um aus Google Maps heraus direkt Ziele an die MyRenault-App zu senden.
Ich gehe davon aus, dass bei Renault fähige Softwareentwickler sitzen. Aus fachlicher Sicht wäre dann solch eine Funktion ein Programmieraufwand von erfahrungsgemäß unter einem Manntag.
Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass das Problem bei den Entwicklern sitzt. Da wird man eher im Management bremsen. Warum auch immer. Vielleicht will man nicht zu premium sein.
@AndreR du darfst mir gern deine Meinung sagen, du kannst mir gegenüber auch beleidigend werden[…]
Ich will Dich nicht beleidigen! Warum sollte ich. Ich will Dir nur aufzeigen, warum ich es für falsch halte, Renault hier zum Gegenspieler des Premium-Segments zu stilisieren.
Meist trennt Premiumhersteller wie Audi, BMW,... und "normalen" Herstellern wie Renault & Co meist tatsächlich nur die Software selber. Beinahe alles an Problemen oder nicht vernünftig etablierten Funktionen sind durch Softwareanpassung zu meistern...
Wenn Renault ein paar gute Entwickler sich ins Boot holt, bin ich mir sicher, dass Softwaretechnisch da mit den "oberen" Marken gut mitzuhalten ist.
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Naja, unser Megane hat durchaus auch ein paar Hardware-Defizite. So fehlt ein Nahbereichsradar und auch der Prozessor des R-Link 2 ist vermutlich etwas zu schwach auf der Brust für mehr Automatisierung. Aber ja, selbst mit dem vorhandenen Equipment könnte ein fähiges Entwicklerteam eine Software kreieren, bei der auch die deutschen Premiumhersteller getrost einpacken können. Vieles ist nur eine Frage des unbedingten Willens.
Mich würde es tatsächlich sehr reizen, Einblicke in den Code zu bekommen und ggf. selbst Verbesserungen vorzunehmen. Quasi ein Custom Rom für's R-Link.
Per Google lässt es sich mittlerweile von jedem Smartphone aus unfassbar gut navigieren. Inkl. einer Live-Karte und aktueller Verkehrssituation und das ohne zusätzliche Kosten. Technisch wäre es sicherlich möglich etwas ähnliches auch in den aktuellen Fahrzeugen auf die Beine zu stellen.
Das wird mit Android Auto auch so möglich werden, denke ich. Mit einer entsprechend stärkeren Internetverbindung an Bord oder der Möglichkeit, das Handy als Hotspot zu verwenden hätte man das sogar direkt integrieren können. Android 4.0 läuft eh bereits auf dem R-Link 2. Darauf Google Maps lauffähig zu machen ist eher ein rechtliches als denn ein technisches Problem.
Aber letztlich ist es wohl für Renault attraktiver, selbst als Kartenlieferant aufzutreten. Außerdem darf man bei aller Euphorie nicht vergessen, dass man sich anders herum von Google abhängig machen würde.
Hatte kürzlich für 3 Tage einen kleinen Ford Fokus (Handschalter) als Leihwagen, […]
Fahrt mal ein solches Auto...
anschliessend werden ihr froh sein, wieder euren Meggy schalten zu können
Ich kenne nur den Vorgänger vom aktuellen Focus. Da war das ein billiger Plastikknüppel. Keinesfalls zu vergleichen mit dem Megane-Schalthebel aus Leder und Alu.
@Filou Manche Dinge lassen sich leider nicht in kurze Worte fassen! Ich versuche es immer wieder, aber oft führt es zu Missverständnissen.
Ich finde es im Übrigen nicht in Ordnung, dass Du meinen Schlusssatz einfach ersatzlos weg zensiert hast. Es muss gestattet sein, seine begründete Meinung hier offen Kund zu tun. Ich bitte Dich darum, noch einmal zu überlegen, wo im allgemeinen Gesellschaftsbild die Grenze zwischen Meinung, Kritik und Beleidigung liegt. Ich habe @muh-kuh.86 den Vorwurf gemacht, dass er aus meiner Sicht durch seine Aussagen die Marke Renault in ungebührlichen Misskredit zieht. Dabei bleibe ich und dazu stehe ich nach wie vor.
Ich lasse es mir nicht gefallen, dass eine berechtigte und begründete Kritikäußerung hier sofort als schlechter Umgangston diffamiert wird.
AndreR warum hast du dir eigentlich einen Renault gekauft? Ich weil ich mir Premium nicht leisten kann. Deshalb erwarte ich es auch nicht von Renault!!!
Du hast schon ein sehr komisches Verständnis von Premium vs. Renault. Renault selbst wirbt aktiv damit, dass der Megane einige Features aus der Oberklasse mitbringt. Willst Du mit Deiner Aussage etwa sagen, dass man von einem Renault nichts erwarten darf? So klingt das nämlich.
Bei allem Respekt, aber ich muss auch bei Renault erwarten dürfen, dass ein explizit mitgekauftes Feature auch einigermaßen funktioniert. Ich sage ja nicht, das und das und das fehlt mir, und deshalb ist es schlecht. Nein, ich sage, das und das und das ist vorhanden, kann ich im Menü anwählen, aber es funktioniert eben nicht oder nur mangelhaft. Und gerade im Bezug auf das Navi hat man doch mit NNG einen kompetenten Partner an der Hand. Mir ist einigermaßen Schleierhaft, wie man das Ding im Detail so verkorksen konnte. Oberflächlich funktioniert ja alles. Und beispielsweise eine sinnvoll funktionierende Stauumfahrung, ich bitte Dich, das kann mittlerweile jedes Billignavi für 59,99 € bei Aldi im Sonderangebot. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Premiumherstellern zu tun. Das sind die absoluten Grundlagen.
Und absurderweise machen doch ausgerechnet die Funktionen Probleme, die unbestreitbar seit vielen Jahren auf dem Fahrzeugmarkt – und bei Renault – etabliert sind. Navis baut Renault seit Jahren ein. Parkpiepser baut Renault seit Jahren ein. Scheibenwischerautomatik baut Renault seit Jahren ein. Bluetooth-Freisprecheinrichtung baut Renault sein Jahren ein. EDC-Getriebe baut Renault seit Jahren ein. Ja, selbst Wischwasserdüsen bauen sie seit Jahren ein!
Herrje, ich habe den Vorgänger doch 130.000 km gefahren! Ich weiß aus Erfahrung, dass Renault das besser konnte und kann.
Nein, ich habe mir den Renault nicht aus Preisgründen gekauft. Ich habe ihn gekauft, weil ich von Renault überzeugt bin. Weil ich aus persönlicher Erfahrung weiß, dass auch Renault zuverlässige Fahrzeuge bauen kann und dass ich dafür keinen biederen Golf, keinen ewig gleichen A3 und keinen protzigen 3er BMW kaufen muss.
Wenn ich das hier so lese ist ja zusätzlich zu den nicht vorhandenen Kartenupdates, dass die aktuelle Karte aus dem Jahr 2015 stammt. Ich finde das alles unglaublich. Gibt es denn von Renault hierzu eine Stellungnahme?
Nein. Renault schweigt sich dazu tot. Über mein Autohaus wurde mir mitgeteilt, dass das Kartenmaterial umfangreich auf Kompatibilität geprüft werden müsse und daher häufigere Updates für Renault nicht wirtschaftlich wären.
Das Kartenmaterial stammt nicht von TomTom.
Doch, tut es. Nur die Navi-Software stammt nicht von TomTom.
@hypnorex lese bitte diesen Thread genau, dann wirst du feststellen das die aktuelle Kartenversion von 2016 ist. Die Bezeichnung hat nichts mit dem Jahr zu tun.
Die Kartenversion mag von 2016 sein, der Datenstand ist jedoch tatsächlich von Mitte 2015. Das lässt sich bei mir am Ort anhand mehrerer geänderter Streckenführungen und Beschilderungen zweifelsfrei belegen.
Unser Navi hat eine feste Karte, die eben nur durch das ausstehende Update aktualisiert werden kann. Aber auch dann muss man mit einem Versatz von ca. 1 Jahr leben. Schneller sind Produktion und Verteilung kaum möglich.
[…] Ob das Navi nun noch eine Ampelkreuzung anzeigt obwohl diese mittlerweile durch einen Kreisverkehr ersetzt wurde, spielt doch keine Rolle. Etwas Verantwortung sollte auch der Fahrer übernehmen und mit offenen Augen fahren.
Die Aussage mit dem angeblich unvermeidlichen Versatz ist so schlicht und einfach falsch und fachlich nicht begründbar. Es stellt technisch keine Herausforderung dar, eine Automatik zu entwickeln, die in regelmäßigen Abständen (Halbjahr, Quartal, monatlich, wöchentlich, täglich, …) ein entsprechendes Update-Paket autonom generiert und als Update auf dem Server bereitstellt. Monatliche oder zumindest quartalsweise Updates sind mittlerweile bei allen Premium-Herstellern mobiler Navis „Stand der Technik“. Die entsprechenden Handy-Apps dieser Hersteller erhalten teilweise Updates sogar noch häufiger. Auch besagtes Google-Navi beherrscht seit einigen Jahren Offline-Karten, welche automatisch im Monatsrhytmus aktualisiert werden. Laut NNG sind regelmäßige Updates von deren Navi-Produkten auch technisch durchaus vorgesehen. Tut mir Leid, das so drastisch ausdrücken zu müssen, aber das ist schlicht und einfach Stümperei einzig und alleine von Renault.
Und ich wiederhole mich abermals: Es geht nicht um eine Ampelkreuzung, die plötzlich ein Kreisverkehr ist. Das bekommt jeder Mensch mit klarem Verstand auf die Reihe. Hier geht es um viel drastischere Änderungen! In den letzten knapp zwei Jahren wurden unzählige neue Straßen gebaut, neue Wohngebiete erschlossen, Geschäfte und Betriebe haben neu eröffnet, wurden geschlossen oder umbenannt, neue Parkplätze wurden gebaut, teilweise wurden ganze Straßenverläufe um mehrere km verlegt.
Natürlich sind diese Punkte für jemanden, der immer nur mit Straße, Hausnummer und Ort navigiert, oft einerlei. Wer allerdings, wie ich, im Jahr 30.000 km und mehr deutschlandweit und in den angrenzenden Ländern abreist und dabei in der Regel mit Navi unterwegs ist, der merkt das ganz gewaltig. Such mal am Zielort schnell nen Supermarkt. Toll, dass das Navi eine Suche eingebaut hat. Dumm nur, dass von den fünf Läden einer umgezogen und einer geschlossen hat.
Noch einmal zur Klarstellung: So lange es mein einziger Use-Case ist, in die Müllerstraße 27 in Musterhausen zu fahren, tut das Navi mehr oder weniger seinen Dienst. Da mag es zwar mal herumeiern, weil eine Straße verlegt wurde, oder die Geschwindigkeitsbegrenzungen stimmen nicht mehr, aber man darf zumindest das Prädikat „brauchbar“ vergeben. Wenn Dir, lieber @handymax, diese primitive Funktionalität genügt, dann freut mich das für Dich. Das ist aber in den seltensten Fällen mein Anwendungsfall! Und wenn ich voher ohnehin erst die Adresse auf dem Handy googeln muss, dann kann ich auch gleich Google zur Navigation verwenden. Dann hat das eingebaute Navi für mich jeden Vorteil, jede Daseinsberechtigung verloren. Und dann bin ich auch nicht mehr bereit, für das Feature einen Mehrpreis für das Fahrzeug plus eine jährliche Abogebühr für die (nicht kommenden) Updates zu bezahlen.
Da muss ich @Filou Recht geben. Sucht doch einfach nur mal bei den bekannten Ersatzteilhändlern nach Teilen für den M4: Ihr werdet nichts findet. Die kennen oft noch nicht einmal die TSN.