Beiträge von AndreR

    Ich würde es ausprobieren, ab welcher Temperatur das Ruckeln aufhört. Du musst den Motor nicht zwingend auf Solltemperatur fahren, bevor Du runter schaltest. Grundsätzlich sollte man einen kalten Motor auch nie über 3000 Umdrehungen fahren, da sonst die Gefahr besteht, ihn zu beschädigen. Je nach Hersteller sind Motoren erst ab 40 oder mehr Grad vollgasfest.


    Eigentlich sollte solch ein Ruckeln aber überhaupt nicht auftreten. Bei meinem i30 mit Benziner hatte ich damit nie Probleme, auch nicht im Winter. Bei meinem Magene 3 Diesel, der natürlich nicht direkt vergleichbar ist, hatte ich den Fehler nur, als mal zwei meiner Glühkerzen hinüber waren und der Motor die ersten Kilometer auf nur zwei Zylindern gelaufen ist.

    Man kommt, zumindest vom Fahrzeug aus, nicht ins Netz hinaus. Über einen Glitch kann man nämlich den Android-Browser des Systems starten. Ich vermute, dass über den Netzbetreiber nur ganz bestimmte IPs überhaupt freigeschaltet sind, denn weder über normale Adresse, noch über IP habe ich es geschafft, auch nur eine Seite zu laden. Selbst renault.fr ist gesperrt.

    Meine Pechsträhne reißt nicht ab. Bin mit dem Mietwagen schon wieder liegen geblieben, dieses Mal ungefähr auf halber Strecke auf der Autobahn. Auto wurde nach einer Stunde warten in der sengenden Hitze und unnötigen Diskussionen mit der Assistance wieder in meine Stammwerkstatt eingeschleppt. Schadbild identisch: Die Fehlermeldung "STOP! Motor kann zerstört werden" und wider ist der Kühlwasserbehälter leer.


    Immerhin hat es dieses mal mit dem Ersatzwagen geklappt, der aus dem rund 75 km entfernten Heilbronn her gebracht wurde. Fragt sich nur, wie ich den Wagen dann jetzt morgen nach Solingen fahren soll.


    Der Abschlepper hat übrigens festgestellt, dass einer der Reifen zu allem Überfluss noch beschädigt ist. In der Wandung zeigt sich eine deutliche Beule.


    Ich weiß echt nicht, was ich verbrochen habe, um so gestraft zu werden! ;(

    So, neue Infos direkt aus Brühl. Man wäre sehr dankbar, wenn ich es irgendwie einrichten könnte, den Mietwagen selbst abzugeben. Ich bekomme jedoch für den gesamten Aufwand eine Entschädigung von 500 € ausbezahlt. Ansonsten bittet man mich darum, mein Fahrzeug unrepariert entgegenzunehmen und bis zur KW 34 zu fahren – in der Hoffnung, dass der Fehler bis dahin nicht mehr auftritt. Ob meine Werkstatt sich das Problem dann nochmals ansehen will, liegt in deren Hand. Da werde ich am Montag mal mit dem Werkstattmeister telefonieren.


    Ob ich wegen der paar Wochen, die bis zur Lieferung noch verbleiben, jetzt noch den Kundendienst selbst bezahlen muss, will die Damen noch klären. Sie kann absolut verstehen, dass ich insbesondere im Hinblick auf die erneute Verzögerung die Bereitschaft dazu verloren habe.


    Ansonsten war die Dame sehr verständnisvoll und konnte insbesondere das Verhalten der Solinger Vermietung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Das scheint ein generelles Problem zu sein. Die Talismänner, die ich bisher gefahren habe, waren auch so bescheiden eingestellt ab Werk. Ich frage mich ja, ob die das in Spanien nicht hin bekommen oder ob die Werkstätten beim Nachstellen die rechtlichen Regelungen sehr locker auslegen.

    Wäre es vielleicht mal ein Weg, die verschiedenen Werkstätten zusammen zu bringen? Wenn eine Werkstatt schon ganz genau weiß, woran es liegt, würde ich mal den eigenen Werkstattmeister darum bitten, mit denen in Kontakt zu treten.