Beiträge von AndreR

    Erstaunlich finde ich, dass nach so kurzer Zeit bereits die Hardware geändert wurde. Ich glaube nicht, dass Carplay der Grund dafür war,


    sondern, dass man festgestellt hat, dass die Hardware von der Leistung zu schwach ist.
    Das würde auch z.T. die Probleme mit dem R-Link erklären - das ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Das glaube ich allerdings auch. Die zahllosen Abstürze/Nachladevorgänge des Navis und andere Seltsamkeiten hängen wohl eher damit zusammen, dass das R-Link-System, wie wir es bei uns verbaut haben, von der Zeit überholt oder von vorn herein zu schwach dimensioniert wurde. Vermutlich wird es insbesonderen an RAM fehlen.


    Dass Car Play und Android Auto nicht gehen, kann allerdings tatsächlich unmittelbare Hardwaregründe haben! Die einzelnen Komponenten des R-Link sind auch nur von anderen Herstellern zugekauft. Unter Berücksichtigung der Entwicklunsgszeit und Zeit am Markt ist die Hardware mit Sicherheit bereits drei Jahre am Markt – wenn man sich damals für ein neues Modell entschieden hat. Nun kommt es leider immer wieder vor, dass für ältere Hardware keine neuen Treiber/Firmware mehr angeboten werden. Und wenn nun für die Bildübertragung via USB, welche man hier nutzt, ausgerechnet der USB-Controller des R-Links nicht ausgelegt ist, so bleibt keine Wahl als diesen zu tauschen. Und da mal hier vermutlich marktüblich eine System-on-a-Chip-Lösung (SoC) einsetzt, bleibt letztlich nur der Kompletttausch des Prozessors oder gar der kompletten Hauptplatine.


    Müsste dann das RLink nicht WLAN beherrschen? Oder geht das auch über USB?

    Tethering kann man über WLAN, Bluetooth und auch kabelgebunden umsetzen. Da das R-Link 2 auf Android basiert, sollte eine Implementierung kein all zu großer Aufwand sein.


    Falls es sich wer fragt: Nein, es funktioniert derzeit nicht! Ich habe es sowohl über Bluetooth als auch über Kabel versucht. Selbst der versteckte Webbrowser, den man über einen Trick starten kann, bekommt weder so noch so eine Verbindung ins Netz.

    Im Gegenteil, ich meine man kann in diesem Preissegment sogar sagen: State of the art.

    Was ist denn „in diesem Preissegment […] State of the Art“? Das lese ich in abgewandelter Form hier sehr häufig. Mit Verlaub, aber ich finde diese Pauschalaussagen immer äußerst grotesk. Darf man von einem Kompaktwagen für Listenpreis ~34.000 € in meinem Fall nichts/wenig erwarten? Ab welcher Grenze darf man mehr erwarten? 50.000? 70.000? Oder will man damit freundlich sagen, dass es nur die deutschen Hersteller hinbekommen?


    Die Programmierung einer Lichtsteuerung ist kein Hexenwerk und die Technik seit ein bis zwei Jahrzehnten etabliert. Die Komponenten, die man dafür braucht, kosten selbst bei Einzelabnahme durch Privatpersonen irgendwo im unteren zweistelligen Bereich. Und ich glaube nicht, dass Hersteller „in diesem Preissegment“ ihre Lichtsteuerungen absichtlich schlecht programmieren, wie manche das hier unterschwellig unterstellen.


    Noch einmal zur Klarstellung: Ich finde, dass die Lichtsteuerung im M3 wie auch im M4 hervorragend funktionieren (Fernlichtautomatik ausgenommen). Manuell eingegriffen habe ich in den 25.000 km, die mein M4 nun auf den Buckel hat, unter zehn Mal. Und ob es da immer notwendig war, wage ich zu bezweifeln. Würde beispielsweise das Radio nur halb so zuverlässig funktionieren, würde ich Luftsprünge machen. Am Megane gibt es viele Punkte, die ich bemängele, die Lichtsteuerung gehört jedoch in keinem Fall dazu.

    Lustig, genau das wollte ich auch einwerfen.

    Zumindest der Beifahrersitz beim M3 hatte einen Gewichtssensor. Fahrersitz konnte ich nachvollziehbarer Weise nicht testen, da Fahren im Stehen nicht sehr bequem ist.


    Ich habe seinerzeit häufiger meinen Rucksack auf den Beifahrersitz geworfen und dieser wurde als Fahrgast erkannt. Das Auto hat dann die ganze Zeit gepiept, da niemand angeschnallt war.