Als ihr euer Auto bestellt habt, war euch doch aber bewusst, das es diesen Service nur ein Jahr gibt. Da habt ihr halt einfach Pech gehabt.
Prinzipiell absolut korrekt. Bei der Bestellung wurden mir (wie allen anderen Käufern auch) zwei Updates pro Jahr zugesichert. Dafür habe ich indirekt auch bezahlt. Geliefert wurde jedoch nur ein Update. Oder besser ein halbes, denn die Daten waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits über ein Jahr alt. In Fachkreisen wird übrigens davon ausgegangen, dass pro Jahr rund 20 % des Kartenmaterials veralten. Man mag mich nun für kleinkariert halten, aber up-to-date war man mit diesem so genannten Update von Anfang an nicht.
Daher sehe ich Renault durchaus in der Pflicht, den eigenen „großmundigen“ Versprechungen zumindest dahingehend nachzukommen, dass das kommende, insgesamt zweite R-Link-Kartenupdate überhaupt, für alle Megane-Käufer kostenlos angeboten wird. In Zeiten von Google und Konsorten mit täglichen Live-Updates grenzen zwei Aktualisierungen pro Jahr für knappe 90 € ohnehin an Wucher.
Ich glaube, keiner hier verlangt ernsthaft, die nächsten drei Jahre ebenfalls kostenlos versorgt zu werden. Was die Leute hier verärgert ist die unbestreitbare Tatsache, dass Renault 2016 beim Thema Kartenupdates völlig versagt hat. Die Verlängerung auf drei Jahre für Neukunden wirkt für viele jetzt wie ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht: „Ätsch bätsch, Pech gehabt!“