Beiträge von AndreR

    Ich weiß nicht, inwiefern die Aussage wirklich belastbar ist, da ich so einen Scheinwerfer noch nicht zerlegt habe, aber der Werkstattmeister hat mir heute erklärt, dass der Pure-Vision-Scheinwerfer wohl intern aus mehreren LEDs aufgebaut ist, die durch das Steuergerät einzeln gedimmt werden können. Nur für ein echtes Matrix-Fernlicht sei die Steuerung zu träge. Das Problem ist wohl auch nicht, dass das Licht zu dunkel ist, sondern im Gegenteil, man in Wahrheit durch die eigenen Scheinwerfer im Nahbereich geblendet wird. Renault experimentiert also wohl damit, den Nahbereich zu dimmen um so die Sicht zu verbessern.


    Ich habe ihn dann übrigens auch mal gefragt, wie das eigentlich mit der Leuchtweitenregulierung funktioniert. Ein Rädchen zum Einstellen haben wir ja nicht. Er hat mir erklärt, dass die Leuchtweite nach genau demselben Verfahren wie oben reguliert wird: Es wird also gar nichts mehr mechanisch verstellt sondern der obere Teil des Lichtkegels wird entsprechend gedimmt. Die Daten dazu kommen wohl von einem Sensor in der Hinterachse. Eine mechanische Regulierung der Linse, wie man es vom Xenonlicht kennt, gibt es daher nicht. Daher auch nicht das typische „hochfahren“ der Scheinwerfer nach dem Anlassen.

    Tja, mittlerweile weiß ich, dass ich nichts weiß. Problem besteht nach wie vor. Der Fehler ist Renault wohl bekannt. Der Werkstattmeister konnte mir heute leider nur lapidar sagen, dass wohl die Lichtmaschine für die ganze Elektronik unterdimensioniert ist und Renault derzeit nach einer Lösung sucht.


    Meine Vermutung ist, dass bei so vielen Verbrauchern einfach die Bordspannung so weit abfällt, dass die Lampen anfangen zu flackern. Bei mir gehen mittlerweile beim Anlassen sogar die Fahrgastraumbeleuchtungs-LEDs beim Anlassen des Motors aus und die Scheinwerfer flackern. Das hatte ich früher definitiv nicht! Manchmal fällt sogar das R-Link-Display kurz aus. Besonders die ganzen elektrischen Heizelemente, die jetzt im Winter arbeiten müssen, dürften den Fehler wohl weiter befeuern. Und dann flackert die Ambientebeleuchtung eben im Takt der Relais, die die Heizelemente ansteuern. Passt auch zusammen mit der Beobachtung, dass sich die Helligkeit mit dem Fahrverhalten ändert: Je schneller der Motor dreht, desto mehr Spannung produziert die Lichtmaschine.

    Habe übrigens heute von meiner Werkstatt erfahren, dass Renault die schlechte Sicht bei Nässe wohl durchaus bekannt sei. Man würde wohl an einer Lösung arbeiten, genaueres konnte man mir aber noch nicht sagen.

    Schade, dass es Renault auch bei einem aktuellen Fahrzeug wie dem M4 nicht hinbekommen hat, dass der Verbrauch unter 30 km/h nicht angezeigt wird. Ich war der Meinung, dass dafür bei meinem M2 die Rechenleistung zu gering sei.

    Das hat nichts mit Rechenleistung zu tun. Das Problem ist, dass bei kleinen Gängen der Verbrauch pro Kilometer prinzipiell stark erhöht ist.


    Im ersten Gang muss der Motor drei- bis viermal (je nach Getriebe) drehen, damit sich das Rad einmal dreht. Im vierten oder fünften Gang (je nach Fahrzeug) läuft der Motor so schnell wie der Reifen und in den höheren Gängen drehen sich die Räder sogar schneller als der Motor. Ich denke eher, dass man hier aus rein psychologischen Gründen entschieden hat, bei niedrigen Geschwindigkeiten nichts anzuzeigen. Manche Hersteller gehen dazu über, bei „ungünstigen“ Geschwindigkeiten die Einheit zu wechseln; dann wird stattdessen der Verbrauch pro Betriebsstunde angezeigt. Die Sinnhaftigkeit ist da bei näherem Hinsehen aber auch fraglich, da PKW üblicherweise nicht über längere Zeiträume langsam gefahren oder gar im Leerlauf betrieben werden. Daher blendet Renault den momentanen Verbrauch wohl einfach aus. Ich gehe trotzdem davon aus, dass er im Hintergrund auf den Durchschnittsverbrauch mit eingerechnet wird.


    Ich habe zur Veranschaulichung mal ein Beispiel anhand meines tatsächlichen Durchschnittsverbrauchs ausgerechnet. Den Multiplikator für die einzelnen Geschwindigkeiten habe ich aus Erfahrungswerten geschätzt, wobei mir der Verbrauch im Stadtverkehr als etwas hoch erscheint. Dennoch kommen aus meiner Sicht recht nachvollziehbare Werte heraus. So käme ich auf der Autobahn bei 130 km/h auf 5,2 l/100 km (8,4 l/h), Überland auf 4,3 (5,4), im Stadtverkehr auf 6,5 (4,0), in der Zone 30 auf 8,6 (3,2) und beim Rangieren auf 15,1 (0,7). Bei meiner imaginären Teststrecke von 50 km kämen so am Ende exakt die 5,36 l/100 km heraus, die ich tatsächlich verbrauche. Ich habe die Excel-Datei angehängt, falls es wen genauer interessiert.


    Stünde da plötzlich bei 30 Sachen ein Verbrauch von fast 9 l/100 km/h würden sich viele sicher erschrecken, beim Ausparken noch schlimmer. Das eigentliche Problem ist die Einheit Menge pro Wegstrecke (oder umgekehrt, wie in den USA üblich). Das funktioniert nur bei zügiger Fahrt in höheren Gängen gut. Beim Langsamfahren und im Stand verlieren die Werte aber zunehmend an Glaubwürdigkeit (der Verbrauch ist bei Stillstand unendlich hoch!)

    Ich habe meinen Megane mit ACE-Rabatt 25 % gekauft und komplett bar bezahlt. Meinen M3 hätte das Autohaus zwar in Zahlung genommen, allerdings nur 2800 dafür geboten. Ich habe das Auto dann über Autoscout/Mobile angeboten für 3500 an privat verkauft. Hab das Auto auch bei WirKaufenDeinAuto vorgefahren, das war aber die reinste Lachnummer. Der Rest war zum Teil erspartes, zum anderen Teil ein sehr günstiger Privatkredit bei der Sparkasse. Ich habe eine Laufzeit von 6 Jahren gewählt, um die monatliche Last nicht zu hoch zu stecken.

    @eni Macht meiner auch, aber erst, wenn er warm ist. Mit warm meine ich, dass der Temperaturzeiger sich schon bewegt hat, nicht jedoch Betriebstemperatur!


    Ich vermute mal, dass da verschiedene Dinge reinspielen. Sicher wird auch eine Rolle spielen, wie (un-)problematisch der letzte Anlassvorgang war. Ich weiß auch nicht, ab welcher Temperatur die Renault-Motoren vollgasfest sind. Da gibt es mittlerweile schon Maschinen, die das ab 40 °C sind.

    Ich glaube mittlerweile auch, dass die Batterie zu schwachbrüstig für den Winter dimensioniert ist. Bei mir flackert mittlerweile die ganze Beleuchtung, wenn man den Motor anlässt. Und das bei ausschließlicher, werktäglicher Langstreckenfahrt. Leer dürfte sie also nicht sein.