Beiträge von AndreR

    Letztens 400 km mit den Kleber-Winterreifen, einem Kofferraum voller Gepäck und Beifahrerin Autobahn (mit einer längeren Stadt-Unterbrechung) gefahren. Bin wegen schlechter Sicht die komplette Strecke (bis auf wenige Ausnahmen zum Überholen) 100 mit Tempomat gefahren. Ergebnis (laut BC): 3,8 l/100 km. Beachtlich, zumal beide Sitzheizungen und Lenkradheizung sowie Licht permanent an waren.


    Wir kommen der Sache so langsam näher!

    Wenn der Sensor übrigend während der Fahrt anfängt zu spinnen kann man ganz einfach das Licht von Automatik auf Abblendlicht umschalten (am linken Heben drehen). In diesem Modus wird auch die Fernlichtautomatik deaktiviert und man kann nach althergebrachter Weise manuell das Fernlicht betätigen. Dadurch spart man sich die Suche im Menü.

    Es ist völlig wurscht ob ich 200 km/h über die AB brettere oder max. 140 km/h, eine 6,.. l/100 km habe ich hier noch nie gesehen und werde ich auch nicht.

    Der Verbrauch verhält sich zur Geschwindigkeit exponentiell. Wir nehmen an, das Auto braucht bei 100 km/h 5 l/100 km. Dann liegt der Verbrauch bei 200 km/h nicht, wie man glauben könnte, bei 10 l/100 km sondern bei 20 l/100 km! Weiterhin gilt. dass Beschleunigen aus mehreren Gründen überproportional viel Kraftstoff benötigt und Bremsen Energie in Wärme umwandelt. Angenommen, es gilt eine fiktive, ebene und gerade Strecke von 100 km binnen exakt 60 Minuten zu fahren: Derjenige, der mit Tempomat 100 fährt wird einen deutlich geringeren Verbrauch haben als derjenige, der "manuell" fährt und dessen Geschwindigkeit zwischen 90 und 110 schwankt.


    Außerdem gilt beim Beschleunigen mit modernen Motoren: Zügig (Benziner 3/4 Gas wegen Volllastanreicherung, Diesel gerne auch mehr) und schnellstmöglich hochschalten. Motoren erreichen unter Last und bei relativ niedriger Drehzahl den höchsten Wirkungsgrad. Daher wirkt sich zögerliches Anfahren negativ auf den Verbrauch aus, da der Motor über lange Zeit in einem nicht optimalen Drehzahlbereich läuft.

    Niedrige Drehzahl hat nichts mit geringen Verbrauch zu tun. Der Motor sollte schon im optimalen Bereich betrieben werden. Außerdem erhöht das untertourige Fahren auf Dauer den Verschleiss der Antriebskomponenten. Zum Glück muss mein Motor nicht so leiden...

    Man darf untertouriges nicht mit niedrigtourigem Fahren verwechseln! Ein Motor läuft per Definition dann untertourig, wenn er unter der Leerlaufdrehzahl betrieben wird. Und zwar nur genau dann. 1200 rpm sind beispielsweise nicht untertourig, 700 rpm jedoch schon! Untertouriges Fahren erkennt man an einem lauten, nagelndem Motorgeräusch und spürbar verstärkten Vibrationen.

    Sorry Leute. Mit diesem Thema beschäftige ich mich nicht. Ob er nun 7 oder 8 Liter verbraucht ist mir sch.. egal. Soll ich eine Tankfüllung so wirtschaftlich fahren um mich an der Tanke zu freuen das ich 1 Liter weniger verbraucht habe.

    Ich kenne Deine Fahrleistung nicht. Ich fahre 30.000 km pro Jahr. Bei einem Liter mehr pro 100 km macht das über's Jahr 350–400 € aus. Davon fahre ich lieber in den Urlaub statt es zu verblasen.

    Soweit ich weiß hast Du, zumindest in DE, bis zu einer gewissen Kliometergrenze den Anspruch auf zusätzliche finanzielle Entschädigung, da das Fahrzeug ab sofort als Unfallwagen zählt und dadurch natürlich erheblich an Wert verloren hat. Das geht aber glaube ich nur die ersten 1000 oder 2000 km.

    Das klingt für mich nach einem technischen Problem. Wie reagiert die Heizung denn bei dir, wenn Du die Temperatur auf "MAX" einstellst im Modus "Fast"? Nach einem Kaltstart, versteht sich!