Hallo nach Mittelfranken! Kann es sein, dass Dein Fahrzeug Baujahr 2017 ab März ist? Denn dort wurde die Serie auf eine andere Hardware umgestellt und viele der genannten Probleme wurden behoben.
Beiträge von AndreR
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Einige Punkte wurden bestimmt schon kommentiert. Ist aber leichter, die komplette Liste schnell durchzugehen:
– Relais-Klackern zwischen 80-110 km/h bei Änderung des Gaspedal-Niveaus, tritt unrelgemäßig auf und ist nicht reproduzierbar
Das ist bestimmt das Relais des elektrischen Zuheizers. Das hört man bei diesen Temperaturen wieder häufiger. Da hier 2000 Watt geschaltet werden, ist das Teil auch etwas lauter. Nicht wundern. Hatte schon mein M3.
- Quietschende Bremsen, quasi seit Anfang an und immer in unterschiedlicher Intensität
Das hatte ich bisher noch bei keinem Renault. Nur mein i30 hatte das mal. Dort hat die Werkstatt damals die Bremsen ein wenig abgedreht. Dann war es fast weg.
- Unzurechenbare Klima-Automatik, die meist extrem kalt regelt (ich weiß, bekanntes Problem)
Lange bekannt und ein Update liegt der Werkstatt vor.
- Schwache Scheibenwaschanlage (kommt während der Fahrt nur bis zum unteren Drittel der Frontscheibe, ist angeblich normal)
Hast Du schon die Dreistrahldüsen oder noch die Fächerdüsen? Letztere waren ursprünglich verbaut und taugen nämlich leider überhaupt nichts. Werkstatt kann die auf Garantie tauschen.
- Klackern bei aktiviertem Heckscheibenwischer (normal
, Relais ist vorn im Cockpit eingebaut)Relais. Normal.
- kürzlich erst bemerkt: Flackernde Nummernschildbeleuchtung hinten – ist das ein bekanntes Problem??
Das habe ich hier, glaube ich, schon einmal gelesen. Einfach mal in die Suchmaske eingeben.
- ebenfalls kürzlich erst bemerkt: Abschürfungen durch die Heckklappe an der hinteren Stoßstange
Davon waren hier mehrere betroffen. Eine definitive Ursache scheint es nicht zu geben und die Werkstätten sind dem Problem höchst unterschiedlich entgegnet. Meistens wurde nachgestellt, nachlackiert und teilweise wurden Abstandshalter eingesetzt.
- kann es sein, dass das Halogenlicht (habe leider nicht die Voll-LED-Scheinwerfer) nicht besonders gut ist??
Das Halogenlicht ist tatsächlich furchtbar schlecht. Ich hatte es bisher nur bei einem Leihwagen und da war der Weg zurück zu meinen LED-Scheinwerfern eine echte Offenbarung.
- Dinge wie einen nicht funktionierenden Radiosatelliten am Lenkrad oder leichte Vibrationen des Rückspiegels nehme ich einfach nicht in die Liste auf...
Die beiden Probleme sind mir jetzt neu. Einen defekten Satelliten hatten wir bisher, glaube ich, noch gar nicht. Und vibrationen im Rückspiegel höre ich auch zum ersten mal. Ja, fast unmerklich kann er zum vibrieren neigen, aber man sieht das eigentlich nur dann, wenn der Hintermann mit LED-Tagfahrlicht unterwegs ist, welches dann auf dem Spiegel schlieren zieht. Was wir schon hatten waren nicht sauber verklebte Spiegel. Vielleicht ist da ja auch bei Dir etwas schief gegangen.. Ich denke, das sind Klassiker für die Werkstatt.
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Dann wünsche ich mal viel Erfolg!
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Die Frage ist auch: Sind die 6 Monate schon druch? Bis dahin muss der Händler nämlich Dir beweisen, dass es Dein Verschulden ist. Ab dann liegt im Zweifel die Beweislast an Dir.
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Da kann ich Dir nur Recht geben. Auch für mich ist es völlig unverständlich wie manche Seitenweise über den Motorsound schreiben oder ein Zischen vom Getriebe beanstanden.
EIn Zischen an der Tür kann einem bei vielen km im Jahr ordentlich auf den Geist gehen (hatte das bisher nur bei einem Talisman-Leihwagen mal). Und das Getriebegeräusch kann auch darauf hindeuten, dass das EDC schnell Schrott ist, weil irgend etwas überansprucht wird. Ich kann die Sorgen und Bedenken der Leute durchaus teilen, auch wenn diese beiden Punkte bisher an mir vorbei gegangen sind.
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Kostet das werkseitig verbaute HUD nicht sogar weniger als diese Nachrüstlösung?
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Die Vermutung liegt nahe das die "alte Hardware" ziemlich ausgelastet ist
Das Gefühl habe ich mittlerweile auch. Diese ganzen Überlastungsprobleme habe ich bei Neuen nicht mehr.
Naja, unter Berücksichtigung, dass die alte Hardware seit 2015 verbaut wurde, waren die verwendeten Komponenten wohl eher von vorgestern. Wahrscheinlich irgendwelche Mid-Range-Hardware von 2013 oder '14.
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So wie ich es verstanden habe, dient das Motor Update(eher Upgrade) nicht dazu Fehler zu beheben sondern es zu verbessern.
Das Upgrade was mir angeboten wurde bringt den dci165 von Euro6b auf Euro6c.Interessant. Wenn ich das richtig gesehen habe unterscheiden sich die Normen ausschließlich in der verwendeten Prüfmethode. Hieß es nicht auch einmal, dass Fahrzeuge ohne AdBlue-Abgasreinigung generell die „neueren“ Euro-6-Normen nicht erreichen können?
Täuschung der u.U. umweltbewussten Kunden …
Wie gesagt, Renault hat nicht getäuscht. Viele Kunden haben nur eine völlig falsche Erwartungshaltung, was die Norm betrifft. Die Euro 6 wurde niemals geschaffen, um ein realitätsnahes Szenario für die Alltagsnutzung zu schaffen. Genauso wurde der NEFZ nie dazu entwickelt, einen realistischen Alltagsverbrauch zu messen. Bei diesen Normen ging es immer nur um die Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Herstellern. Hätte man statt konkreter l/100 km einen abstrakten Notenschlüssel erdacht, wären wohl heute noch alle zufrieden.
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Das Problem ist doch, dass manche Betrug (ein juristischer Begriff) nicht von grenzwertiger Auslegung von Rahmenbedingungen unterscheiden können oder wollen. Der Gesetzgeber hat für die Grenzwerte Rahmenbedingungen gesetzt, die im normalen Straßenverkehr selten bis nie auftreten. Renault hat seine Motoren so konstruiert, dass sie unter diesen realitätsfernen Bedingungen die Grenzwerte einhalten. Nun zu monieren, dass unter „realen Straßenbedingungen“ diese Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden, mag aus moralischer Sicht gerechtfertigt sein, juristisch ist die Sache jedoch einwandfrei.
VW hat hingegen Motoren gebaut, die die gesetzlichen Grenzwerte unter keinen Umständen einhalten können. Um dennoch durch die Prüfung zu kommen hat man eine Prüfstandserkennung eingebaut, die ausschließlich in diesem Szenario quasi eine komplett andere Motorsteuerung lädt. In diesem Modus hält der Motor zwar die Grenzwerte ein, jedoch erreicht er mitnichten die auf dem Datenblatt angegebenen Leistungsversprechungen. Und das ist eben nicht nur moralisch verwerflich sondern auch gesetzlich verboten und liegt irgendwo zwischen Betrug und Urkundenfälschung.
Renault kann sich völlig zurecht darauf berufen, dass sie aus juristischer Sicht nichts verbotenes getan haben. Die Fahrzeuge halten die vom gesetzgeber definierte Norm Euro 6 ein. Daher ist hier auch keine Nachrüstung juristisch geboten. Anders bei VW, denn nach Entfernung der Prüfstandserkennung ist es dem Motor nicht mehr möglich, die Grenzwerte einzuhalten. Daher hängt die Betriebserlaubnis hier von einer tatsächlichen Nach- oder Umrüstung ab.
Natürlich wäre es aber dennoch schön, würde Renault – alleine für das eigene Image – entsprechende Updates anbieten, sodass die Grenzwerte der Euro 6 auch außerhalb der unrealistischen Rahmenbedingungen zumindest im Ansatz gehalten werden.
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Das stimmt, da will ich mich anschließen. Der ACC bei Renault ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber in bestimmten Bereichen funktioniert er sehr gut. Namentlich wären das insbesondere Autobahnbaustellen (für mich „manuell“ ohnehin der größte Stressfaktor) sowie eine moderat befahrene Autobahn. Weniger gut funktioniert er auf Landstraßen, da er dort seltsamerweise oft dazu neigt, sich aufzuschaukeln (ständiger Wechsel zwischen Gas und Bremse). Eher mäßig funktioniert er im dichten Autobahnverkehr, wo viele Spurwechsel stattfinden. Problem hier ist hauptsächlich für mich, dass er den linken Verkehr nicht beachtet und im Zweifel rigoros rechts überholt. Gar nicht zu gebrauchen ist er im Stadtverkehr, da er sich erst ab ca. 48 km/h überhaupt einschalten lässt und unter 40 deaktiviert.