Beiträge von AndreR

    Ich hatte ebenfalls ein ähnliches Verhalten, seitdem bei meinem BOSE das Getriebeupdate aufgespielt wurde. Teilweise hat er da sogar bei minimalen Geschwindigkeitsdifferenzen runtergeschaltet und ist dann mit Vollgas vorgeprescht. Beim GT konnte ich das noch nicht beobachten.

    Die Info wurde hier mehrfach im Forum genannt. Woher sie genau kommt, weiß ich nicht. Laut Forum beträgt die (elektronisch geregelte) EInfahrphase beim Benziner 2000 km und beim Diesel 6000 km.


    Diverse wissenschaftliche Studien haben übrigens gezeigt, dass Motoren deutlich länger halten, wenn sie in der Einfahrphase gefordert werden. Selbstverständlich muss man den Motor zunächst warm fahren, aber dann sollte man ihn auch am Anfang nicht all zu sehr schonen. Begründet wird dies damit, dass sich wohl bei einem frischen Motor, der gut gefordert wird, die kristalline Struktur der Zylinderwandungen verändert. Diese würde extrem glatt und zäh werden, weswegen der Motor nicht nur langlebiger würde, sondern auch insgesamt sparsamer.

    Als Problem seh ich das nicht wirklich, ist ja immerhin "nur" ein Assistent. Wenn er schon bei Positionslichter eines Lkw abblendet, dann auch bei einer Sternklaren Nacht, dass wäre dann wieder ein Grund um sich zu ärgern.

    Was bringt mir denn ein Assistent, den ich in der Mehrzahl der Fälle korrigieren muss? Genau: Gar nichts. Da ist es stressfreier, wenn ich es gleich komplett von Hand mache. Und die Fehlerquote des Fernlichtassistenten bei Renault ist leider sehr hoch.


    Und ein gut programmiertes System achtet nicht nur auf ein einzelnes Bild. Sterne am Himmel bewegen sich nur relativ zum Fahrzeug (lenke ich rechts, wandern sie links aus dem Bild, usw.). Ein entgegenkommender LKW mit seinen Positionsleuchten bewegt sich jedoch auch unabhängig von der eigenen Fahrbewegung. Bei der Analyse von zwei hintereinander folgenden Bildern würden sich die Sterne minimal bewegen, die Positionsleuchten jedoch erheblich. Anhand der im Navi gespeicherten Karten und der eigenen bekannten Position via GPS und Fahrtrichtung via GPS oder Kompass ließe sich sogar anhand von nur zwei Bildern ziemlich genau berechnen, wann das Fernlicht wieder aufgeblendet werden kann (sofern beide Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit halten). Je mehr Bilder dazu kommen, desto genauer lässt sich die Fahrt des Anderen prognostizieren und so könnte man auf den Bruchteil einer Sekunde genau auf- und abblenden.


    So primitiv, wie das Renault-System jedoch schaltet, wirkt das eher so, als habe man vorne einen Fotowiderstand verbaut, der ab einer gewissen Helligkeitsschwelle einfach das Fernlicht abschaltet.

    Natürlich erkennt er entgegen kommende Fahrzeuge erst wenn deren Hauptscheinwerfer ins Bild rücken, ab dem Zeitpunkt max 1 sek und er hat abgeblendet.
    Wenn ein Lkw über ne Kuppe kommt sehen wir natürlich zuerst die Positionslichter, diese reichen dem Sensor nicht aus, daher blende ich in so einem Fall selbst ab.

    Genau mit diesem Problem kämpfe ich auch öfters. Da hat der Entwickler wohl nicht drüber nachgedacht. Noch merkwürdiger finde ich allerdings, dass er manchmal überhaupt nicht aufblenden will, obwohl es stockduster ist.

    Also bei meinem M4 funktioniert der Assistent eher besser als zuvor beim M3.

    Beim M3 hatte ich noch keinen Fernlichtassistent. Nur normalen Lichtassistent, und der hat tadellos funktioniert.

    Ich finde es erstaunlich, dass es bei manchen so makellos funktioniert und andere immer wieder Probleme haben. Fakt ist, dass sich das Verhalten zwischen meinem BOSE und dem GT nicht merklich verändert hat und auch die Talismänner alle so komisch reagiert hat.


    Gibt es da wirklich technische Unterschiede? Oder bin ich einfach sehr empfindlich? Oder sehen es diejenigen, bei denen es funktioniert, einfach etwas lockerer und es ist ihnen egal, wenn der Gegenverkehr mal ein oder zwei Sekunden geblendet wird? Oder fahren die nur auf normalen Landstraßen ohne Mittelleitplanke herum, wo es zugegebenermaßen deutlich besser funktioniert?

    Das AH ist doch nur dein "Guter Partner", solange alles super läuft. Bei Problemen ist dann von diesem guten Partner oft nichts mehr zu sehen.

    Genau diese Erfahrung habe ich damals nach dem Unfall mit meinem Hyundai erlebt. Erst alles schön und Nett, man hat sich um alles gekümmert usw. Wirtschaftlicher Totalschaden wurde vom Gutachter festgestellt und dann ging es um einen Ersatz. Ich sagte damals, ich wolle zu einem Diesel wechseln wegen der hohen Fahrleistung. Kein Problem erst mal, aber es gab leider nur einen i30 Diesel als Jahreswagen verfügbar und bei dem war die Motorhaube innen schon total vergammelt und grün vor Moß.


    Ich sagte denen also, dass dieser Wagen nicht infrage käme. Mir wurde gesagt, dass es leider nichts anderes gäbe. Als ich dann bekannt gab, dass ich mich deshalb notgedrungen bei anderen Händlern umschauen müsste, war es mit der Freundschaft sofort vorbei. Ab sofort sollte ich für den Werkstattersatzwagen (die alte Werkstattrutsche) Miete bezahlen und für mein Wrack außerdem eine tägliche Standgebühr. Man hat mich deutlich spüren lassen, dass ich im Autohaus nicht mehr länger erwünscht bin. Mein jetziger Renault-Händler hat mir dann, als mir sein Megane 3 gut gefallen hat, sehr schnell aus der Patsche geholfen, den kaputten Hyundai auf seinen Hof geschleppt und sich auch um die Abwicklung mit dem Ankäufer gekümmert.


    Wie man sieht: Kauft man was, wird man schnell zum Freund und kleine Gefälligkeiten selbstverständlich. Passt dann mal was nicht mehr, wird man sofort mit Verachtung gestraft.

    mp3? es gibt mittlerweile mehrere Formate die besser als mp3s sind aber eben auch viel mehr Speicherplatz einhemne; FLACs zB

    Da vergleichst Du aber nun Äpfel mit Birnen. FLAC ist ein verlustfrei komprimierendes Format und entsprechend eher mit einer CD zu vergleichen.


    Allerdings stimmt es wirklich, dass es mittlerweile viel bessere Formate als das betagte MP3 gibt. Zu nennen seien hier beispielsweise M4A, AAC oder OGG.