Beiträge von AndreR

    Den kritischen Punkt sehe ich aber woanders und das ist nun mal der Strompreis wir bezahlen jetzt schon 0,30€ pro kWh mit Tendenz stark nach oben. Wenn die Politik so weiter denkt und die Kohleverstromung zusätzlich zu den letzten Atomkraftwerken streicht, wird die kWh nicht unter 0,50€ zu finden sein. (Laut Prognosen sogar Richtung 1€!)


    Weder Kohle- noch Atomstrom sind an der Börse besonders günstig. Im Gegenteil: Wie das Umweltbundesamt schreibt, fließen jedes Jahr 20,3 Milliarden Euro in die Subvention des Kohlestroms in Deutschland. Der deutsche Gesamtstromverbrauch betrug letztes Jahr 512 TWh, davon ein Kohleanteil von 19,7 %, also 101 TWh (= 101 Mrd. kWh). Teilt man nun die 20,3 Mrd. Euro durch die 101 TWh, so ergibt sich eine wirklich immense Subvention von 0,20 € pro kWh! Das muss man sich mal klar machen. Während eine kWh Windstrom an der Börse im Schnitt für 4 Cent verkauft wird, kostet eine kWh Kohlestrom an der Börse schon mal 6 Cent und der Staat legt noch mal 20 Cent drauf, damit es sich überhaupt lohnt. Das ist ein unglaublicher Irrsinn!


    Auf die Horrorgeschichte mit „Richtung 1 €“ würde ich überhaupt nichts geben, denn der Strom kostet an der Börse heute „nur“ zwischen -3 und +6 Cent! Die Differenz zu dem Hausstrompreis sind Steuern und Abgaben sowie die Netzdurchleitungsgebühr.


    Allerdings muss man faierweise sagen, dass gerade die Firma Ionity, die im Namen der deutschen Autohersteller ein Schnellladenetz bauen, gegenüber Fremdfabrikaten derzeit eine Kanonenbootpolitik sonders gleichen betreiben und irgendwelche Mondpreise jenseits der 70 Cent aufrufen. Allerdings ist das eben nur ein Anbieter von vielen.


    Zitat

    Wichtiger ist mir da die Anhängelast da kann ich mit 750km nichts anfangen.


    Da kommt leider momentan nur das Tesla Model X in Frage.


    Die ganzen Hersteller und die Politik sollten mal nachdenken, wo der ganze Strom herkommt und wie er dann verteilt wird. Jeder möchte 100kW+ an Ladeleistung und keine möchte Stromleitungen haben

    Diese 100 kW Ladeleistung und mehr sind nur auf der Langstrecke relevant. Der normale Bürger, der seine tägliche Pendelstrecke von bis zu 400 km Gesamtstrecke absolviert, wird das Auto immer, weil erheblich günstiger, „langsam“ laden.


    Ich merke es ja selbst mit unserem Leaf. Der wird abends an 3,7 kW (entspricht dem Anschlusswert eines Backofens) eingesteckt und so lange er morgens wieder voll ist, ist mir alles andere egal. Was interessiert es mich, ob der jetzt um Mitternacht, um drei Uhr morgens oder kurz vor Abfahrt voll ist? Und mit täglich 90 km Pendelstrecke liegen wir fast drei mal über den bundesdeutschen Schnitt.


    Die großen Schnellladeparks werden heute schon mit großen Pufferakkus mit mehreren Megawattstunden Kapazität ausgestattet, um erstens die Last auf dem Netz zu begrenzen und zweitens den Strom dann einzukaufen, wenn er billig ist.

    Ein moderner und dynamischer Crossover“


    https://www.renault.de/concept-cars/megane-e-vision.html


    ok das war’s mit dem zukünftigen Megane. Ich fahr meinen GT, bis er zerfällt.

    Oh Gott. Ich hab's gerade auch gesehen. Aus dem Megane wird ein verkappter SUV. Wobei ich fair sein muss: Mein Händler hat mir gesagt, dass sie kaum noch Absatz im Kombi- und Limousinensegment haben. Die Kunden wollen diese rollenden Schrankwände haben. Renault bedient nur die Nachfrage. Sehen wir es positiv: Der Talisman wurde ganz gestrichen. Immerhin lebt so der Name weiter.

    Auch wenn ich das Design im Video ganz witzig finde, ich werde mit ziemlicher Sicherheit keine 30 Minuten an einem Rasthof stehen um dann wieder 200km fahren zu können.


    Solange es nicht möglich ist, einen E-Wagen in allerhöchstens 10 Minuten wieder komplett aufzuladen, kaufe ich weiterhin Verbrenner.

    Ich kenne mich ja mittlerweile ein Wenig mit dem Thema aus. Stand der Technik sind die genannten Zahlen leider nicht. Die genannten 200 km sind weniger als die Hälfte des Akkus. Wenn er dafür 30 Minuten braucht, klingt das für mich nach der Ladeleistung der Zoe, also rund 50 kW, was absolut nicht mehr dem entspricht, was der Kunde heute erwarten darf. AMS schreibt hier von 130 kW, wobei da auch wieder die Frage ist, wie lange er diese Leistung halten kann.


    Allerdings muss ich Dir einen Zahn ziehen: Technisch bedingt wird es auch in Zukunft immer rund 30–45 Minuten dauern, um den Akku von 10 auf 80 % zu laden. Dabei ist die genannte Reichweite des Wagens relativ egal, solange die Ladeleistung proportional steigt. Ein Auto mit kleinem Akku wie z.B. ein VW Up! lädt also in dieser Zeit nur 100 km nach, ein Auto mit großem Akku, wie ein Tesla, stattdessen rund 400 km. Große Verbesserungen sind hier erst mit künftigen Akkutechnologien zu erwarten.


    ALLERDINGS tankt man ein E-Auto, das kann ich Dir aus zwei Jahren Erfahrung sagen, nicht voll, sondern man fährt auf Ziel. Sprich, man hat z.B. 600 km zu fahren und kommt mit einem vollen Akku 450 km weit. Also fährt man auf etwa 50 km Restreichweite herunter und lädt dann eben nicht voll sondern so viel, dass man die ausstehenden 200 km plus einen Puffer von vielleicht 50 km im Akku hat. Mit einem Tesla Model 3 lassen sich diese 250 km in 10–15 Minuten nachladen. Das reicht im Endeffekt nach drei bis vier Stunden Fahrt gerade mal für die schnelle Pinkelpause.


    „Kaufe ich weiterhin Verbrenner“ stelle ich mal zur Disposition. Wenn man sich die Entwicklung z.B. in Norwegen ansieht, wo trotz gestrichener Subventionen letzten Monat 60 % der Neuwagenkäufer ein E-Auto gekauft haben, dann ist fraglich, wie lange diese überhaupt noch angeboten werden. Ich habe vor zwei Jahren gewettet, dass es in acht Jahren keine Verbrenner mehr zu kaufen geben wird. Ob wir 2026 schon an dem Punkt sind, ich glaube, da muss ich zurückrudern. Aber 2030 – ich glaube nicht, dass es da noch signifikante Nachfrage geben wird. Alleine durch die CO2-Strafsteuer werden die bald so teuer, dass sie keiner mehr kaufen wollen wird.

    Hallo Ihr Lieben, nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Coronabedingt wird der Megane zur Zeit sehr wenig bewegt. Wenn ich dann doch mal Strecke mache, passiert es ab so ca. 25–30 km, dass ich von der linken Seite ein quietschendes Geräusch laut höre. Dreht man das Lenkrad leicht nach links, verschwindet es sofort wieder. Das Geräusch ist nicht abhängig von der Geschwindigkeit und tritt sowohl in der Zone 30 als auch bei Tempo 100 ungefähr gleich laut auf. Eine Sichtprüfung in der Werkstatt hat nichts ergeben. Da der Fehler erst nach einigen km auftritt, konnte die Werkstatt das Problem nicht nachstellen. Tendenziell würde ich sagen, dass das Geräusch eher von hinten kommt.


    Kennt das jemand? Ist das ein bekanntes Problem?

    aber beim beim R-Link bin ich immer noch total zwiegespalten. Idee gut, Umsetzung mies, Updatepolitik auch mies.

    Das ist ein tatsächliches Problem. Dass das System halb fertig auf den Markt gedrückt wurde, war die eine Sache. Ich gebe zu erinnern, dass bis 2016 nicht einmal alle Kanäle im Digitalradio funktioniert haben. Dass man nun aber über die Jahre wirklich gar nichts gemacht hat, ist ein Armutszeugnis. Bis auf die App „Bordcomputer“ kam über die Jahre nie etwas neues hinzu. Shop hat man … nicht genutzt. Ansonsten ein tolles System zum Updaten von Karten, nur bleibt das Kartenmaterial aus. Offensichtliche Bugs sind lange bekannt, man macht aber keine Anstalten, sie zu beheben.


    Würde ich mir den Megane noch mal kaufen? Nein. Aber nur, weil ich schon einen habe und trotz seiner Macken das Auto mag. Da ansonsten der GT ohnehin mein letzter reiner Verbrenner gewesen sein soll, fällt der Megane momentan sowieso raus, da es ihn weder als Elektro, noch als Hybrid gibt.

    Ich durfte vor kurzen einen Passat GTE fahren. 1.5 T und Hybrid. Der hat wirklich Laune gemacht. Aber weniger Leistung hätte es dann auch nicht sein dürfen...

    Sind 218 PS und 400 Nm mittlerweile untere Messlatte? Fahr mal mit einem Passat Blue Motion mit dem Basismotor. Das ist ne Gurke! Da schläft einem das Gesicht ein und jeder Überholvorgang wird zum Abenteuer.

    Bei meinem Bose war das neue Getriebe damals entweder 6.500 € oder 8.500 € inklusive Einbau. Bin mir nicht mehr sicher. Aber die genannten drei reichen bei weitem nicht aus.

    So lange Renault nicht einen Sachverständigen vorbei schickt ist ohnehin zu bezweifeln, dass das AH derart geschulte Mitarbeiter hat, die eine solche Manipulation erkennen würden. In der Regel sind die Fachleute in der Werkstatt, in erster Linie Meachaniker, dann Elektriker, dann kommt ganz lange nix und dann können Sie das Radio und das Navi ein bisschen bedienen.

    Irgendwelche Einstellungen am Handy (z.B. Aktivierung des DEV-Modus) können keinen Einfluss auf die Fahrzeuggarantie haben!


    Ich setze den Dev-Mode mit der vergrößerten Darstellung nun schon lange ein und hatte bisher noch keinerlei negative Erfahrungen. Wobei, stimmt nicht ganz: Bei Google Maps sieht man manchmal ab oberen Bildschirmrand fehlende Kartenkacheln, da er offenbar so weit nach oben nicht immer die Kartendaten nachlädt. Das ist aber ein rein optisches Problem ohne tatsächliche Auswirkung.

    Ich bin bei Geschwindigkeiten um ca. 100 km/h ebenfalls von dem Problem betroffen. Sobald man mit dem Finger kräftig gegen das Fahrerfenster drückt, verschwindet das Geräusch bei mir. Ebenfalls bei höheren Geschwindigkeiten. Der Werkstattmeister geht davon aus, dass bei Autobahntempo der Winddruck so stark wird, dass die Scheibe gegen die Dichtung gedrückt wird und dann nicht mehr schwingen/flattern kann. Ich bekomme jetzt erst mal eine neue Dichtung, da sich einstellungstechnisch wohl nichts machen lässt.


    Man kann das Risiko, ein mangelhaftes Auto zu kaufen minimieren, wenn man sich zb. einen Mercedes holt. Da zahlt man dann eben das Dreifache.

    Laut Aussage meines Autohauses soll wohl ca. in einem Jahr der Facelift kommen und dieser werde mutmaßlich auch das neue Easylink beinhalten. Die ganzen „neuen“ Renaults werden wohl in der Reihenfolge ihrer Erscheinung geliftet. Folglich sollte kurz vor oder zeitgleich zum Megane auch der Talisman-Facelift kommen.